back in melbourne!
nachdem wir die letzten vier naechte auf tassie auf dem campground verbracht haben, endlich wieder im sommer.
camping ist zwar kein bisschen schlimm, wenn aber leider ein southerly buster mit gemuetlicher orkanstaerke um die ecke kommt und die temparaturen unter 0 grad drueckt macht das ganze eher weniger spass. die erste nacht ging es im zelt noch so einigermassen durch, dann darauf wurde es aber so verdammt kalt, dass es kaum noch auszuhalten war hatte rebecca zum glueck erbarmen und liess mich und marike, die die einzigen waren, die irgendwie keine extreme winterausruestung hatten im angenehm beheizten vorzelt des caravans pennen. und naja, vom chef dann noch mal extra zugedeckt werden, das ist auch net das schlimmste, wuerd ich sagen!
aber auch das konnte man dank joes und rebeccas hilfe alles ueberleben und dann nochmal flucks ein paar broccolis gecuttet, dann hat mich carl, einer der treckerfahrer, zurueck nach launceston gefahren, wo ich dann marike und einige andere wiedergetroffen habe. marike ist schon einen tag vor mir los um einer aufkommenden erkaeltung mit nem warmen bett entgegenzuwirken. gute entscheidung!
nachdem auch ich dann noch eine nacht in nem richtigen bett geniessen durfte musste ich da dann auch wieder in aller herrgottsfruehe rausklettern, da wir uns auf den weg nach hobart gemacht haben und der bus echt verdammt frueh loswollte...
naja immerhin waren wir dann um 12 schon in hobart, konnten uns da dann ein wenig umschauen (endlich wieder eine stadt, in der es einen zuenftigen sporthafen gibt!!) und haben dann noch ein booking fuer port arthur gemacht, was wir dann am naechsten tag besucht haben. die catbury schokoladen fabrik war auf SKANDALOESE weise auf mehrere tage hinaus ausgebucht, sodass wir darauf mit knirschenden zaehnen verzichten mussten.
hobart selbst ist ne nette stadt, man haette in der tat was verpasst, waere man nicht da gewesen, allerdings der oberburner war es auch wieder net. nett, aber immernoch tasmanisch kleine und teilweise ganz schoen 'under construction'...
port arthur ist runde 1,5h mit dem bus von hobart entfernt und war eines der grossen gefaengnisse der englaender in australien, als man noch net so recht wusste, was zur hoelle man nun mit diesem land anstellen sollte.
die gepflogenheiten und vorgehensweisen dieser zeit zu sehen, waren echt verdammt interessant, besonders erschreckend fand ich die arbeit in einer chain gang, in der man in schweren fussketten (die nur von einem schmied wieder entfernt werden konnten...) allerhaerteste arbeit verrichten musste.
mit dem rundgang durch port arthur, ner rundfahrt um die isle of death und der anschliesenden fahrt zu den engestuertzten hoehlen des tasman arch und devils kitchen haben wir den 2ten freien tag doch recht ereignisreich verbracht, was natuerlich am 3ten tag wieder ausgeglichen werden musste...marike und ich (die uebrigens wieder allein zu zweit reisen, unsere plaene haben sich mit niemandem anderen ueberschnitten...) haben den tag einfach nur rumgegammelt, filme geguckt, beonachtet und so weiter. auch mal schoen, am abend dieses ereignislosen geschenkten tages im jahre 2008 sind wir dann zum flughafen gefahren wo unser flieger zurueck nach melbourne auf uns wartete und uns dort auch sicher abgeliefert hat. unser neues hostel ist nnunja, 'budget'-style, nichts dolles. aber es ist ja nur fuer 3 naechte weil dann gehts ja ab auf die great ocean road! man freu mich darauf schon!
ansonsten steht auch fuer morgen nicht so viel aufm zettel, nur friseur, bank und waesche waschen, vielleicht noch zum department of immigration and citizenship mein visumslabel mal in den passport kleben lassen...nach 2 monaten kann man ja auch das mal bringen....ich denke ich meld mich mit bildern und bericht von der great ocean road wieder!
Freitag, 29. Februar 2008
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